Die Dinge, die ich vergaß

Utz Rachowski

Die Dinge,
die ich vergaß

Gedichte aus fünf Jahrzehznten

Dieser außergewöhnliche Gedichtband ist nicht nur eine umfangreiche Retrospektive des Dichters Utz Rachowski, er zeigt auch Lebenslinien auf, eines Dichters, der wegen ein paar Gedichten in der DDR in Haft saß, der sich unermüdlich um die Freiheit des Wortes müht.

Es geht um die großen und kleinen Dinge, die man nicht vergessen darf.

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Utz Rachowski, 1954 in Plauen/Vogtland geboren, geriet in der DDR schon in der Schule in erste Konflikte mit der Staatssicherheit. 1971 wurde er wegen Gründung eines Philosophieclubs von der Oberschule verwiesen und aus der Freien Deutschen Jugend (FDJ) ausgeschlossen. Er absolvierte daraufhin eine Lehre als Elektromonteur. 1977 machte er dann doch sein Abitur und begann in Leipzig ein Medizinstudium. Nach zwei Semestern wurde er jedoch exmatrikuliert und musste als Heizer arbeiten. 1979 wurde er wegen Verbreitung eigener Gedichte sowie Literatur von Jürgen Fuchs, Reiner Kunze, Wolf Biermann, Gerulf Pannach und dem damit verbundenen Vorwurf „staatsfeindlicher Hetze“ zu 27 Monaten Haft verurteilt. Nach der Intervention von Reiner Kunze und Amnesty International wurde Rachowski 1980 in die Bundesrepublik entlassen. Dort studierte er in Göttingen und an der Freien Universität Berlin Kunstgeschichte und Philosophie. Utz Rachowski lebt heute in Berlin und im Vogtland.

 

ISBN 978-3-95669-098-3
ca. 304 Seiten, Klappenbroschur
€ 14,80

Erscheint im  März 2018

Auch als E-Book